Der Tisch ist gedeckt

28. Dezember 2017  Allgemein

Der Tisch ist gedeckt

Teil l
Es gibt einen irrsinnigen Reichtum auf der Welt. Die Löhne in den sogenannten entwickelten Staaten stagnieren, leistungslose Gewinne steigen in atemberaubende Höhe, die Vermögen der Reichen und Superreichen vermehren sich immer weiter. Zum Teil sind noch an einigen Stellen auf der Welt sozialdemokratische Rudimente erhalten geblieben, aber im Grunde hat das kapitalistische System über alle alternative Ansätze triumphiert.

Karl Marx beschrieb die kapitalistische Produktionsweise als den notwendigen Vorläufer für eine Transformation zu einer sozialistischen, gerechten Welt. Denn der “Mehrwert”, der in dieser brutalen Wirtschaftsordnung erarbeitet wird, ist nach Marx notwendig, um darauf eine Gesellschaftsordnung aufzubauen, die endlich eine gerechte, menschliche, solidarische Zukunft etabliert.

Der Tisch ist sozusagen reich gedeckt. Allerdings nur für wenige. Vielen hat man in den letzten zwei Dekaden den Stuhl an diesem Tisch weggezogen, die allermeisten Menschen müssen diesem dekadenten Treiben von weitem zuschauen, für sie bleiben nur die Krümel.

So gesehen wären die heutigen Bedingungen, geradezu ideal, der momentane Zustand also eine perfekte Grundlage für einen Wechsel:

Alles ist da:
  • riesige finanzielle Mittel, die danach schreien, umverteilt zu werden
  • große wissenschaftliche und technologische Entwicklungen und Fähigkeiten
  • weltweit Milliarden wütende junge Menschen, die sich nicht in ihr elendes Schicksal fügen wollen
  • technisch ausgereifte Möglichkeiten um diese kritischen Bürger weltweit zu vernetzen
Diese Techniken, wie Internet, Mobilfunk und die sagenumwobene, sogenannte Künstliche Intelligenz, kurz KI, könnten doch beste Werkzeuge im Ringen um eine bessere Welt sein.
Sind sie das?
Teil II folgt


Ein Kommentar zu „Der Tisch ist gedeckt”

  • Roland Zöller sagt:

    alles richtig, aber die Kapitalbesitzer haben in puncto Manipulation der Gehirne der Nichtbesitzenden für ihre Interssen durch Beherschung fast aller Medien wirklich ganze Arbeit geleistet.
    Dem was entgegen zu setzen ist ist eine unserer wichtigen Aufgaben, so kompliziert und mühsam das manchmal auch ist.

    gutes Neues, no pasaran
    Roland

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