Datenschutz und Infos über Umstieg

29. März 2021  Allgemein

Überlassen Sie dem US-Konzern Facebook gerne Ihre Daten? Wenn Sie WhatsApp auf Ihrem Handy installiert haben ist das schon geschehen. Für unsere Daten interessieren sich nicht nur der US-amerikanische Monstergeheimdienst NSA, oder die britische GCHQ, die unsere E-Mails lesen, Telefonate abhören und mithören, wenn wir über die Webcam an unserem Notebook kommunizieren. Sehr großes Interesse an unseren Daten haben auch google und Facebook, deren Geschäftsfeld es ist, uns komplett zu durchleuchten und mit dem umfangreichen Wissen Milliarden durch Werbung zu verdienen. 

Persönliche Daten gehören uns, wir sollten versuchen es diesen Konzernen wenigstens schwer zu machen. Facebook schnorchelt unser Telefonbuch auf unseren Handys ab. Damit liefern wir auch die Daten von all unseren Bekannten und Verwandten an den Konzern. Wenn Sie sich diesen Machenschaften entziehen wollen können Sie heute mit wenig Aufwand viel erreichen: 

Legen sie sich eine neue Mail-Adresse zu, bei einem Anbieter, der seinen Server nicht in den Vereinigten Staaten stehen hat. Bei den deutschen Mailanbietern Posteo.de oder mailbox.org können Sie sich anmelden, ohne dass diese Ihre persönlichen Daten erfahren. 

Als Browser kann man auf Tablets und Smartphones DuckDuckGo verwenden, die auch eine datenschützende Suchmaschine aufgebaut haben. Ein weitere Möglichkeit anonym zu surfen bietet der Browser „Vivaldi“. „Das Darknet ist seit geraumer Zeit in aller Munde und steht synonym für den (Browser)Tor. Allerdings ist das Tor-Netzwerk kein dunkles Netz und nicht grundsätzlich böse. Denn das Netz vom Tor-Projekt ist in erster Linie ein VPN-Dienst, um anonym zu surfen, was der Tor Browser ermöglicht und somit die Privatsphäre und den Datenschutz erhöht.“ schreibt Heise-Online.

Als absolute Referenz für sicheres Surfen sind VPN-Verbindungen in aller Munde. (Sie ermöglichen) „sich anonym im Internet zu bewegen und so die eigene Privatsphäre zu schützen. Alle über ein VPN gesendeten und empfangenen Daten werden verschlüsselt und anonymisiert, sodass Sender und Empfänger nur sehr schwer bis gar nicht zu ermitteln sind.    

Der oben schon genannte Massenger-Dienst WhatsApp hat ernstzunehmende Konkurrenz von Ende-zuEnde-Verschlüsselungssoftware bekommen: Hier ist vor allem „Signal“ zu nennen, welches von Edward Snowden empfohlen wird, obwohl es einen Telefonnummern-Zwang aufweist. Auch sehr populär ist der schweizer Massenger-Dienst „Threema“. Er ist zwar nicht kostenlos genießt dafür aber großes Vertrauen bei Datenschützern.