Die Linke fordert Vermögensabgabe für Millionäre und Milliardäre

03. November 2020  Allgemein

Manchmal kann man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch Berichte sehen, über die man sich richtig freuen kann:

Die Tagesschau berichtet einfach nur neutral und nicht verzerrend von einem Vorschlag unserer Partei. Ähnlich dem Lastenausgleichsgesetz nach dem Zweiten Weltkrieg fordern wir von den sehr Reichen in Deutschland eine Vermögensabgabe. Allerdings fällt der Vorschlag viel wenige radikal aus, als dies die Regierung Adenauer durchführte. Damals mussten die Vermögenden 50 % ihres Besitzes, gestreckt über einen langen Zeitraum, an den Staat abführen, damit die neu geschaffene Bundesrepublik die enormen Aufbaukosten schaffen konnte. Millionen Flüchtlinge aus dem Osten mussten neue Unterkünfte und finanzielle Leistungen erhalten, um eine totale Verarmung und Chaos abzuwenden.

Heute fragen wir uns, mitten in der Corona-Krise, wer die für die riesigen Kosten aufkommen soll. “Jene, die den Laden am Laufen hielten? Polizistinnen, Kassiererinnen, Pflegekräfte? Oder Milliardäre wie die Quandts und die Klattens, für die Corona eine Party war?” fragt Fabio de Masi.
Und weiter: “Wir fordern eine Vermögensabgabe nach der Bewältigung der Coronakrise für Milliardäre und Multi-Millionäre bei hohen Freigrenzen auf Betriebsvermögen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigt in einer Studie, die von der Linksfraktion im Bundestag und der Rosa Luxemburg Stiftung beauftragt wurde, dass unsere Vorschläge zur einmaligen Vermögensabgabe zwecks Bewältigung der Krisenlasten angemessen und verfassungskonform sind. Die Tagesschau berichtet.

Die Milliardäre sollten nicht immer fragen, was dieses Land für sie tun kann, sondern sollten endlich etwas für dieses Land tun!”

Fabio de Masi MdB

Video Tagesschau vom 03.11.20


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