Beiträge vom Juli 2017

Veranstaltung zum Konzernatlas, Nachbetrachtung

24. Juli 2017  Allgemein

„Konzernatlas 2017 – wer hat die Macht über unser Essen“
war das Thema unserer zweiten Veranstaltung, zu der DIE LINKE Ortsverband Rheinstetten eingeladen hatte.
Die Bundestagsabgeordnete Karin Binder, Ernährungs- und Verbraucherpolitische Sprecherin der Linksfraktion referierte und diskutierte mit interessierten TeilnehmerInnen im Naturfreundehaus.
Sie stellte den von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Oxfam Germanwatch und LeMond Diplomatique herausgegebenen „Konzernatlas 2017“ vor.

Das wichtigste Fazit: Immer weniger, aber immer größere multinationale Konzerne kontrollieren die weltweite Agrarproduktion und unsere Lebensmittelwirtschaft.
Sie haben die Marktmacht und geben die Preise vor – vom Acker bis zur Ladentheke.
Mit dabei die vier großen Einzelhandelsketten EDEKA, REWE, Aldi und LIDL, die zusammen 85 Prozent des deutschen Einzelhandelsmarktes beherrschen und auch in Europa an führender Stelle stehen. Diese Marktmacht drückt auf Erzeugerpreise hier und in den Ländern des Südens. Was zu der absurden Situation führt, dass in afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Ländern mit Niedrigstlöhnen und ohne Arbeitsschutz für internationale Märkte (und deutsche VerbraucherInnen) produziert wird. Den dortigen Bevölkerungen bleibt jedoch kaum das lebensnotwendigste für die Eigenversorgung. Langfristig werden durch diese Billigproduktionen auch die Qualität der Erzeugnisse und der Verbraucherschutz leiden.

Deshalb gilt für DIE LINKE und für die Anwesenden: regional und saisonal produzieren und vermarkten sowie den Öko-Landbau fördern, hilft bei der Abkehr von einer unsinnigen deutschen Export-Über-Produktion und führt zu einer umweltfreundlicheren, für die ganze Welt verträglicheren Landwirtschaft. Außerdem nimmt sie den Spekulanten und Fondsanlegern ihre ungesunde Fresslust.

Konzernatlas Flyer [Do 20.07.2017]

12. Juli 2017  Allgemein

Vortrag zum Thema Konzernatlas [Do 20.07.2017]

10. Juli 2017  Allgemein

Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Oxfam, dem BUND, Germanwatch und LeMond Diplomatique veröffentlichte die Rosa-Luxemburg- Stiftung den Konzernatlas 2017. Das Kooperations-Projekt soll Licht ins Dunkel des Big Business der Agrarprodukte bringen. Das wichtigste Fazit: Immer weniger, dafür immer größere multinationale Konzerne kontrollieren die Märkte vom Acker bis zur Ladentheke. Zu viel Macht ist in wenigen Händen. Dies hat dramatische Folgen

Die Veranstaltung findet am 20.Juli um 19:00 Uhr im
Naturfreundehaus Rheinebene statt
Unterer Legel 1B, 76287 Rheinstetten

Wir laden herzlich ein,
nach dem Vortag findet eine, hoffentlich rege, Diskussion zu dem Thema statt.

Die Linke Rheinstetten freut sich auf Ihr/euer Erscheinen.

Titel: TTIP: Internationale Megakonzerne verhindern die soziale und ökologische Gestaltung der Globalisierung

10. Juli 2017  Allgemein

zum Einführung in das Thema des Vortrags am 20.07 : mit Dank an die nachdenkseiten.de

 

hier geht es zwar zuvörderst um TTIP, aber das ist nur eine Schlacht um die
Allmacht der Superkonzerne einzudämmen.

 

Die geplante „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ zwischen den USA und der EU ist heftig umstritten. Das Kürzel TTIP (Transatlantic Trade- and Investmentpartnership) taucht bereits auf den Plakaten nicht nur der Globalisierungskritiker auf. Zwei Positionen stehen sich ziemlich unversöhnlich gegenüber. Die Befürworter eines entgrenzten Freihandels betonen die Wohlfahrtsgewinne für alle durch sinkende Preise, mehr an Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze. Die Kritiker dieser Globalisierung mit abgeschmolzenen arbeits- und verbraucherbezogenen, sozialen sowie ökologischen Mindeststandards befürchten den Machtgewinn internationaler Konzerne gegenüber dem Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Beschäftigten. Die modellhaft skizzierbaren Vorteile einer grenzüberschreitenden Liberalisierung der Märkte durch den Abbau protektionistischer Hürden und damit sinkender Preise werden durchaus gesehen. In der Realität der international monopolistischen Konkurenz dominieren jedoch die einzelwirtschaftlichen Gewinninteressen zu Lasten breiter Wohlstandsgewinne. Von Rudolf Hickel[*], mit einer Anmerkung von Jens Berger.

 

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Quelle: Nachdenkseiten