Allgemein

Wie ein britisches Gericht Julian Assange misshandelt

11. November 2020  Allgemein

In London spielt sich schon seit Monaten ein schreckliches Gerichtsdrama ab.
Ein Mann, der viel riskiert hat um Kriegsverbrechen aufzudecken wird mit übelsten Mitteln eingeschüchtert und gefoltert, damit der Verbündete Großbritanniens, die Vereinigten Staaten ein Exempel statuieren können.
Es gibt nicht wenige Menschen in unserem Land, die glauben, dass wir nur in einer Fassaden-Demokratie leben. Und nicht nur wir, sondern alle Westlichen Länder. Dieser Vorgang wirft ein aufschlussreiches Licht hinter die Fassade oder man könnte auch sagen in einen Folterkeller des Westens.

Warum uns alle das angeht, kann man in diesem sehr aufschlussreichen Artikel von Ortwin Rosner auf Telepolis lesen. Es lohnt sich.

Heise/Telepolis:
Julian Assange in Haft: “Sie töten ihn langsam”

Aufruf der Partei der Europäischen Linken zur Freilassung von Julian Assange:

Für die sofortige Freilassung von Julian Assange und die Verhinderung seiner Auslieferung

DER KAMPF UM EIN LIEFERKETTENGESETZ – DIE VERANTWORTUNG VON POLITIK & KONZERNEN

09. November 2020  Allgemein

Es ist ein offenes Geheimnis, dass deutsche Unternehmen von Menschenrechtsver-letzungen entlang ihrer globalen Lieferketten profitieren. In nahezu jeder Tafel Schokolade steckt Kinderarbeit. Jedes Auto enthält Rohstoffe, die durch die Verletzung von Arbeitsrechten abgebaut wurden.
Medienaufschreie nach Konzernverbrechen wie dem Brand einer Zulieferfabrik eines deutschen Billig-Textilherstellers in Pakistan sowie der steigende Druck aus Zivilgesellschaft und progressiver Opposition haben die Debatte um verbindliche menschenrechtliche Pflichten für Unternehmen entlang ihrer globalen Lieferketten vorangetrieben. Arbeitsminister Heil und Entwicklungsminister Müller haben inzwischen ein solches Gesetz in Aussicht gestellt. Wirtschaftsminister Altmaier und die Konzernlobby versuchen es jedoch weiterhin aufzuhalten oder zumindest zu verwässern. Wie ein wirksames Lieferkettengesetz aussehen muss, welche Fallstricke zu beachten sind und ab wann ein wirkungsloser Papiertiger zu erwarten ist, darüber hat sich Michel Brandt, unser MdB, Gedanken gemacht:
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Du willst etwas bewegen? Herzlich Willkommen!

03. November 2020  Allgemein

Wir Linke in Rheinstetten betrachten uns als eine Plattform für alle, die sich für unsere Themenfelder interessieren. Nicht die Partei gibt alles vor, welches die wichtigen Themen sind, was zu tun ist, vielmehr möchten wir alle progressiven Kräfte bündeln, um die bedrohlichen, unsozialen Verhältnisse in unserer Gesellschaft umzukehren. DIE LINKE. kämpft für feministische Politik, Bildung für alle, Verbesserung der ÖPNV, Kampf gegen Rechts, gerechte Steuern, gute Arbeit, Renten & Pflege, öffentliche Investitionen, Volksabstimmungen, den Schutz von Klima & Umwelt, Abrüstung und Entspannungspolitik sowie ein Verbot von Parteispenden von Unternehmen. Politik darf nicht käuflich sein. 
Ganz unterschiedliche Menschen organisieren, solidarisieren und verknüpfen sich, um unsere Welt besser zu machen. Wichtig ist es loszulegen, und zwar zusammen, auch wenn man mal Meinungsverschiedenheiten hat.
Unser Motto, der Spruch der LINKEN Rheinstetten ist:
“Nicht ich. Wir! Für eine solidarische Gesellschaft.” Ganzen Beitrag lesen »

Die Linke fordert Vermögensabgabe für Millionäre und Milliardäre

03. November 2020  Allgemein

Manchmal kann man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch Berichte sehen, über die man sich richtig freuen kann:

Die Tagesschau berichtet einfach nur neutral und nicht verzerrend von einem Vorschlag unserer Partei. Ähnlich dem Lastenausgleichsgesetz nach dem Zweiten Weltkrieg fordern wir von den sehr Reichen in Deutschland eine Vermögensabgabe. Allerdings fällt der Vorschlag viel wenige radikal aus, als dies die Regierung Adenauer durchführte. Damals mussten die Vermögenden 50 % ihres Besitzes, gestreckt über einen langen Zeitraum, an den Staat abführen, damit die neu geschaffene Bundesrepublik die enormen Aufbaukosten schaffen konnte. Millionen Flüchtlinge aus dem Osten mussten neue Unterkünfte und finanzielle Leistungen erhalten, um eine totale Verarmung und Chaos abzuwenden.

Heute fragen wir uns, mitten in der Corona-Krise, wer die für die riesigen Kosten aufkommen soll. “Jene, die den Laden am Laufen hielten? Polizistinnen, Kassiererinnen, Pflegekräfte? Oder Milliardäre wie die Quandts und die Klattens, für die Corona eine Party war?” fragt Fabio de Masi. Ganzen Beitrag lesen »

Zur Wahl in den Vereinigten Staaten

01. November 2020  Allgemein

Die USA sind das reichste Armenhaus in der Welt.“ (Heiner Müller)

Wird sich daran etwas ändern, wenn der andere neoliberale Kandidat an die Macht kommt?

Vor den Wahlen ist die wirtschaftliche Lage in den Vereinigten Staaten sehr schlecht, es herrscht eine schlimme soziale Krise. 30 Millionen sind arbeitslos, die Zahl der Menschen, deren Strom abgeschaltet wurde, hat sich in einigen Bundesstaaten verdoppelt bis vervierfach. Viele Menschen können sich ihre Diabetes-Arzneien nicht mehr leisten und fahren über die Grenzen um sich überlebenswichtige Medikamente zu holen oder kaufen sie auf dem Schwarzmarkt. In den Städten gibt’s Essensverteilungen, viele sind von Food Stamps (Lebensmittelhilfe-Programm) abhängig.

Vor kurzem gab es noch Hilfspakete, die die ärmsten Menschen in der schlimmsten Phase der Corona-Epedemie über Wasser hielt, die jetzt ausgelaufen sind. Es gibt viele Zwangsräumungen: Innerhalb von 2-3 Wochen kann man seine Wohnung verlieren. Sobald man seine Miete nicht bezahlt (bezahlen kann), bekommt man nach ein paar Tagen eine Mahnung, drei Tage später einen Gerichtstermin und ein Woche später steht ein Sheriff vor der Tür. Ganzen Beitrag lesen »

Beispiel für eine demokratische, inklusive und sozial gerechte Schule

28. Oktober 2020  Allgemein

Die Pädagogik von Maria Montessori

Wie arbeitet eine Schule, die sich der Montessori-Pädagik verschrieben hat?

Die Kinder werden am Anfang des Jahres zu einer sogenannte „große Erzählung“ eingeladen. Maria Montessori wusste, dass auch und gerade junge Kinder sich für das ganz Große interessieren. Diese erste Erzählung hat gleich die Entstehung des Universums zum Thema. Zwar soll diese Präsentation und die gezeigten Experimente die Kinder vor allem zum Staunen bringen, trotzdem fundieren die Inhalte auf einem wissenschaftlichen Hintergrund. Nach dieser Erzählung sind die Kinder höchst motiviert, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sie spielen das Erzählte nach, schreiben Texte, experimentieren, sammeln selbst nach speziellen Aspekten dieses Themas und beschäftigen sich mit allen möglichen Fragen dazu. Jedes Kind macht das nach seinem Reifegrad. Kleinere Kinder wollen vielleicht etwas dazu malen, die älteren recherchieren im Internet und machen eine eigen Präsentation zu einem Einzelthema. 

Die Kinder sollen darin bestärkt werden „es selbst zu tun“. 

Nach Maria Montessori ist jedes Kind der Baumeister seiner selbst. Es verfügt von Grund auf über einen inneren Bauplan mit individuellen Stärken um sich voll zu entwickeln. Montessoris Leitspruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ rückt das Kind selbst in den Vordergrund. Die Erwachsenen sind  im Grunde Begleiter*innen dieses Lernens. Die Pädagogen halten sich meist zurück, haben Respekt vor dem was und wie es das Kind tut. Die Beobachtung hat für Montessori unter all den pädagogischen Aufgaben einen besonders hohen Stellenwert: „Hierin nun liegt das Wesentliche; […] das Verlangen nach Beobachtung natürlicher Erscheinungen“. Ganzen Beitrag lesen »

Die Zeit ist reif: Schule muss demokratisch, inklusiv und sozial gerecht werden!

26. Oktober 2020  Allgemein

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft merken, dass sich in unseren Schulen einiges verändern muss. In unserem eigentlich reichen Land bestimmt die soziale Herkunft, man könnte auch sagen der Geldbeutel, maßgeblich über den schulischen Erfolg der Kinder. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, stellte zuletzt fest, dass nur 15% der Menschen, deren Eltern kein Abitur haben, später einmal studieren können.

Nur bei uns werden die Kinder einer Grundschulklasse schon nach dem 4. Schuljahr voneinander getrennt. Auf der ganzen Welt macht man es anders, besser, wie wir finden. Das muss sich dringend ändern!

„Unser (Die LINKE) Bildungsverständnis ist eines, das von hohen qualitativen Ansprüchen ebenso geprägt ist wie von einem demokratischen Grundverständnis, es ist eines, das niemanden ausgrenzt, sondern alle von vornherein einschließt, eines, das sich um individuelle Förderung und den aktiven Ausgleich von Benachtei­ligungen und Beeinträchtigungen bemüht.“

Aber wie erreicht man das? 

Kinder sind von Natur aus sehr neugierig. Sie wollen jeden Tag Neues lernen, sie sind sehr wissbegierig. Die Schulen können diesen Lerntrieb zumeist aber nicht gut nutzen. Eine Schulklasse wird als eine Lerngruppe gesehen. Und das ist schon einmal ein großes Missverständnis, denn innerhalb einer Klasse sind riesige Unterschiede. Neben einem verträumten, kindlichen Kind sitzt ein anderes schon viel reiferes Kind, dass schon jede Menge Bücher liest oder selbständig Experimente macht. Ganzen Beitrag lesen »

Kundgebung auf dem Marktplatz

19. Oktober 2020  Allgemein

morgen, am 20.10.2020 ruft ver.di die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst zum Streik in Karlsruhe und im Landkreis auf. Als zentrale Aktion wird in Karlsruhe eine Menschenkette vom Mühlburger Tor bis zum Durlacher Tor gebildet. Um 9 Uhr beginnt eine per Telefon übertragene Kundgebung auf dem Marktplatz. Sprechen werden dort der ver-di-Landesleiter Martin Gross und Michel Brandt, MdB DIE LINKE.

in diesem Tarifkampf geht es um sehr viel und die Kolleg*innen im Öffentlichen Dienst führen einen harten Tarifkampf, der richtungsweisend sein wird. Es geht für alle Beschäftigten um den entscheidenden Punkt: Wer zahlt diese Krise? Wir sind mit den streikenden Kolleg*innen solidarisch und rufen alle, die Zeit haben, dazu auf: Kommt morgen zu der Streikaktion in die Karlsruher Kaiserallee!

Wir treffen uns um 8:00 Uhr am Marktplatz. Dort haben wir einen Solidaritäts-Flyer und wollen diesen entlang der Menschenkette verteilen und uns auch solidarisch einreihen. Wir freuen uns, dass Michel Brandt als Redner eingeladen worden ist.

Regieren? Aber sicher!

13. Oktober 2020  Allgemein


Ja, wir LINKEN wollen regieren!

Regieren um endlich eine solidarische Krankenversicherung für alle Menschen in diesem Staat zu schaffen.

Wir wollen an die Regierung um ein großangelegtes Wohnungsbauprojekt voranzutreiben der günstigen, gesunden Wohnraum für alle Menschen schafft und Obdachlosigkeit abschafft.

Wenn wir LINKE regieren würden, könnten wir die Kohlekraftwerke schnell abschalten, Zementwerke die CO2-Emissionen zu nehmen, ein strenges Tempolimit einzuführen, Erneuerbare Energien massiv ausbauen, Millionen neue Bäume pflanzen. Wir könnten einen effektiven und günstigen öffentlichen Nahverkehr vorantreiben, der jedem Dorf und jeder Gegend eine richtige Alternative zum Individualverkehr gibt, damit die Klimakrise nicht ganz so verheerend und apokalyptisch verläuft wie man bislang annehmen muss.

Wenn LINKE Politik wirkt, können wir der Natur, dem Tier- und Pflanzenreich den Raum geben, den es zum Leben braucht. Wir wollen gesunde fruchtbare Böden und unbelastetes Trinkwasser, eine saubere Atmosphäre und Meere, die wieder kostbare Lebensräume für das Leben werden.

Kurz gesagt: Wir wollen das Leben auf diesem herrlichen Planeten erhalten.

Wir wollen regieren um den Export von Rüstungsgüter zu verbieten und uns strikt an die UN-Charta halten, die da heißt:
Alle Staaten unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. ( UN-Charta, Art. 2 Ziff. 4)“, wie Daniele Ganser nicht müde wird zu sagen. Ganzen Beitrag lesen »

Friedensrede Eugen Drewermanns

12. Oktober 2020  Allgemein

Heute möchten wir es den nachdenkseiten gleichtun und auf eine sehr eindrückliche Rede Eugen Drewermanns anlässlich des Weltfriedenstags 2020 hinweisen:

Am 5. September 2020 hielt Eugen Drewermann auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne diese wichtige Rede. Durch die zweifelhaften Nachrichten, die die sogenannten Leitmedien wie Süddeutsche, Spiegel, FAZ und Bild-“Zeitung” streuen ist vielen von uns der Kopf verwirrt. Deshalb ist es so wichtig, dass man Menschen zuhört, die über den Tellerrand der westlichen Glaubensideologien schauen und klare Gedanken formulieren können. Wir sind leider wieder ganz weit weg von einem friedvollen Miteinander und dafür einem großen Krieg viel näher als wir glauben wollen.

Es lohnt sich dieses Video anzuschauen.