Furcht vor der neuen Sars-Cov-2-Variante?

29. November 2021  Allgemein

Es gibt noch andere Gründe sich gehörig zu fürchten.
Vor 13 Jahren platze die US-amerikanische Immobilienblase und riss die Finanzwelt in eine turbulente Talfahrt. Die Notenbanken steuerten dagegen und bis heute wird dieses nie gesundete System durch die Null-Zins-Politik künstlich am Leben gehalten. Ein Autor, Dimitri Orlov, sieht unser Wirtschaftssystem als Ganzes gescheitert. Es gibt Anzeichen, dass diese, auf Wachstum basierende Wirtschaft zu Ende geht: Die großen Ressourcen sind weltweit weitestgehend verbraucht. Das ist allenthalben an der grassierenden Rohstoffkrise zu sehen. Schulden wurden gemacht, weil man jahrhundertelang darauf setzte, dass dieses Wachstum niemals aufhört. Wenn aber die Finanzwelt zerbricht und die Staaten dem Nichts mehr entgegensetzen können, wird diese Krise in eine zweite Stufe krachen: Der Kommerzielle Zusammenbruch wird dazu führen, so Orlov, dass die Menschen ihren Glauben an den Markt verlieren, ein „weit verbreitete Mangel an überlebensnotwendigen Gütern wird zur Norm“, die Supermärkte leeren sich, das Licht geht immer öfter aus, die Wohnungen bleiben kalt. Ganzen Beitrag lesen »

Die Krise in den Krankenhäusern und den Intensivstationen

19. November 2021  Allgemein

Wir könnte man die kritische Situation, die seit vielen Jahren im Krankenhausbereich besteht, verbessern? Vielleicht ist das gar nicht so schwer: Die Pflegeberufe müssen attraktiver werden. Nur so bekommt man die tausende Frauen und Männer, die in den letzten Jahren, – auch schon vor “Corona” – ihren Pflegeberuf aufgaben, zurück in die Kliniken. Das würden sie machen, wenn endlich deutlich bessere Löhne bezahlt würden. Sie würden zurückkommen, wenn sie als Neuangestellte in der ersten Zeit keine Überstunden leisten müssten oder auch eine Anfangsprämie bekämen. Sehr hilfreich wäre es, den Angestellten zu ermöglichen, die Arbeitspläne selbst zu organisieren. Sie wissen genau, wann wie viele Kräfte wo sinnvoll eingesetzt werden müssen. Die Kolleginnen und Kollegen könnten die Mitarbeiter flexibler einsetzen, damit diese ihre Alltag, z.B. für die Erziehung Ihrer Kinder, besser bewältigen können. 

Das kann man eigentlich nur ändern, wenn die Kliniken nicht mit den Krankheiten der Menschen Geld verdienen müssten. Die Privatisierungen müssen zurückgenommen werden. “Der Milliardenmarkt der Krankheitsbranche wächst und wächst – und damit auch die von ihr verursachten Verheerungen.”

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Zahlen wie Anfang März

03. November 2021  Allgemein

Die Grafik oben (LINKE Rheinstetten) zeigt die täglichen Fallzahlen des RKI, vom 1. Mai bis zum 5. Dezember. Diese Fallzahlen geben die Zahl der Toten wieder, bei denen man eine Infektion mit Sars-CoV-2 durch den umstrittenen PCR-Test nachgewiesen haben will.

Das RKI meldet täglich Covid-Zahlen, die geradezu panische Schlagzeilen in den etablierten Medien auslösen. Die aktuellen Todesfälle sind jetzt vergleichbar mit den Zahlen Anfang März. Natürlich ist jeder Tod eines Menschen sehr zu bedauern. Wichtig ist aber die momentane Gefahr des Virus Sars-CoV-2 einzuordnen, weil die Regierungen Grundrechte für einen Teil der Bevölkerung nach wir vor aussetzen. Bedenkt man, dass ein großer Teil der Menschen, die “an oder mit” der Viruserkrankung vom RKI gezählt werden und eben nicht an der leidvollen Erkrankung sterben, sondern an anderen Todesursachen und besieht man sich die Zahlen nüchtern – an jedem Tag sterben in Deutschland durchschnittlich 2600 Menschen – dann müssen die alten Medien und die Regierung endlich vom Panikmodus Abstand nehmen und dem Beispiel der skandinavischen Länder folgen. Ganzen Beitrag lesen »

Biotonne oder Komposthaufen?

25. Oktober 2021  Allgemein

Letzte Woche haben wir uns eine Biotonne bestellt. Bisher sammelten wir unseren Bioabfälle und nutzten die Gemüse- und Obstreste für unseren Kompost im Kleingarten. Aber leider kümmerten wir uns aus Zeitgründen meist nicht gut genug um den Kompost. So war das Ergebnis unserer Bemühungen nicht recht überzeugend. Wer seinen Bioabfälle gut kompostieren will muss Einiges unternehmen um ein sinnvolles Ergebnis zu erzielen.
Man muss einen geeigneten Platz für den Komposthaufen finden. Er sollte schattig sein und mindestens 0,5 m vom Nachbargrundstück entfernt stehen.
Ist es sehr trocken, muss man ihn gießen manchmal auch abdecken. Am besten kompostiert man alle biologisch abbaubaren Stoffe, also: Pflanzenreste von Obst und Gemüse, Schalen von Südfrüchten, Kaffee- und Teesatz, einschl. der Filterbeutel, Eierschalen, Rasenschnitt, Laub, Baum- und Grünschnitt. Gut wäre es auch, gekochte und ungekochte Speisereste, Knochen, Fleisch- und Wurstreste in einem Komposter zu verwerten, denn die haben im Restmüll eigentlich nichts verloren. Das geht aber nur mit einem richtigen Schnellkomposter, ein in sich geschlossenes System. „Wichtig ist vor allem eine vielfältige Mischung geeigneter organischer Abfälle.“ Ein guter Komposthaufen ist ein gut geplantes Schichtsystem. Ganzen Beitrag lesen »

Kimmich und die Covidioten

25. Oktober 2021  Allgemein

Dass das polemische Wort „Covidioten“ auf eine Reihe von Leuten zurückfällt, die in Deutschland als Experten gehandelt werden und glauben, andere belehren zu können, kann man schon seit längerem beobachten. Die Reaktionen auf die Erklärung des Bayern-Stars Joshua Kimmich, dass er nicht geimpft ist, und, weil er die Langzeitfolgen der Impfstoffe nicht kennt, auf einen klassischen Impfstoff (Tot-Impfstoff) wartet, zeigen einmal mehr, in welchem Zustand sich das deutsche Expertentum befindet. Ich will jetzt ausnahmsweise nicht die Covid-Heulboje Lauterbach zitieren, sondern den Chef des Paul-Ehrlich-Instituts und den Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Der Chef des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, sagte: „Generell ist es bei Impfstoffen so, dass die meisten Nebenwirkungen innerhalb weniger Stunden oder Tage auftreten, in seltenen Fällen auch mal nach Wochen. Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt.“

Der Mann sollte weggelobt werden, er verdient eine Beschäftigung, bei der er weniger Schaden anrichten kann.

Der Vorsitzende der Stiko, Thomas Mertens, sagte der Nachrichtenagentur dpa: In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung „nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen darstellen”. Ganzen Beitrag lesen »

Einfache Möglichkeit den Verbrauch von Kraftstoffen erheblich zu senken.

04. Oktober 2021  Allgemein

Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Fahrgeschwindigkeit. Deswegen verbraucht man beispielsweise bei schneller Fahrt mit dem KFZ auf der Autobahn erheblich mehr Treibstoff als bei niedriger Geschwindigkeit. Ebenso verhält es sich in der Luftfahrt. Eigentlich sind die großen Passagierflugzeuge darauf ausgelegt, mit weniger hohen Geschwindigkeiten zu fliegen als es heutzutage üblich ist. Dadurch wird deutlich mehr Kerosin verbrannt als es nötig wäre. Auch die gigantischen  Containerschiffe, die weltweit riesige Frachtmengen von A nach B liefern könnten ihren Verbrauch an Schweröl stark reduzieren, denn auch sie fahren mit relativ hoher Geschwindigkeit. Reduzierte man weltweit die Geschwindigkeit der relevanten Flug- und Fahrzeuge könnten von heute auf morgen enorme Mengen an CO2 eingespart werden. Natürlich würden sich dadurch die Flug- und Fahrzeiten verlängern, aber diese Einsparungen würden sofort wirken und es bräuchte dafür keine teuren technologischen Kraftakte.
Wir könnten vor unsere Haustür anfangen: Warum müssen die Autos auf der B36 mit 70 km/h an unseren Ortschaften vorbeifahren? Mit einem Tempolimit auf 50 km/h senkte man auch den Verkehrslärm unter dem viele Anwohner erheblich leiden.

trotz alledem

27. September 2021  Allgemein

Unsere Partei hat am letzten Sonntag eine herbe Niederlage erleben müssen. Viele Wähler*innen, die vor vier Jahren noch ihr Kreuzchen bei den LINKEN machten, entschieden sich diesmal für die SPD oder die Grünen. Stellten wir in der letzten Legislaturperiode noch 69 Volksvertreter*innen, zwei mehr als die Grünen, sind wir nun auf 39 Sitze geschrumpft. Und das auch nur Dank dreier Direktmandate in Wahlkreisen in Berlin und Leipzig. Das ist für uns sehr bedauerlich, wenn man sich vor Augen führt, dass es in Deutschland viel Armut gibt. Viele Menschen müssen befristete Arbeitsverträge erdulden, können mit dem Geld kaum die Miete und alle Rechnungen bezahlen und fürchten sich vor einem weiteren finanziellen Absturz. Deutschland hat einen sehr ausgeprägten Niedriglohnsektor, der durch die berüchtigte Agenda-Politik der Rot-Grünen Regierung unter Schröder durchgeboxt wurde. Gleichzeitig gibt es immer mehr Millionäre und Milliardärinnen. Unser Wahlprogramm sah vor, diese große Kluft auszugleichen. Das war alles seriös durchgerechnet. Genutzt hat es nicht viel. Das Mandat unserer treuen Wähler*innen und Unterstützer*innen werden wir trotz alledem wahrnehmen und weiterhin für einen echten Wandel kämpfen. Wir danken allen unseren treuen 4483 Wählerinnen und Wählern im Landkreis Karlsruhe ganz herzlich. Das sind immerhin deutlich mehr als die Freien Wähler erreichten.
mail: kontakt@die-linke-rheinstetten.de
mail: martin.behr@kreistag-karlsruhe.de

JETZT wird es spannend!

25. September 2021  Allgemein

Gerade haben wir die letzten Wahlzeitungen in Mörscher Briefkästen gesteckt. Morgen ist der große Wahltag, der entscheidet, ob es zu einem Politikwandel kommt.

Nur mit uns Linken ist ein echter Wechsel denkbar:

 

Wir fordern 13 € Mindestlohn!

Wir wollen einen Mietendeckel gegen Mieterhöhungen

Deutschland braucht eine Vermögenssteuer für Millionäre und Milliardäre um i Bildung, Gesundheit und Klimaschutz zu investieren.

Renten ab 65 Jahren, 1200 € Mindestrente!

Grundlos befristete Arbeitsverträge abschaffen!

Statt Hatz IV: Mindesteinkommen von 1200 €

Mehr Personal und bessere Bezahlung in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Wir haben das ambitionierteste Klimaziel: Industrie klimaneutral bis 2035

Waffenexporte verbieten!

WELTKINDERTAG 2021: KINDERRECHTE JETZT!

20. September 2021  Allgemein

Das Motto des diesjährigen Weltkindertags am 20. September 2021 lautet „Kinderrechte jetzt!“.

Was wir uns für die Bundestagswahl vorgenommen haben:

Kinderarmut überwinden: Kindergrundsicherung

Kinderarmut ist immer Einkommensarmut der Eltern. Eine gute soziale Infrastruktur, gute Löhne und soziale Garantien sind wichtige Bestandteile im Kampf gegen Kinderarmut. Dazu kommen eine starke Kinder- und Jugendhilfe und eine armutsfeste Kindergrundsicherung. Wir beseitigen Kinder- und Jugendarmut mit zwei Ansätzen:

■ mit finanzieller Unterstützung bei materieller und monetärer Armut,

■ mit infrastrukturellen Angeboten (ÖPNV, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Musikschulen, Bibliotheken etc.) werden Türen geöffnet und es wird Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hergestellt – niedrigschwellig, barrierefrei, wohnortnah im Lebensumfeld und möglichst gebührenfrei.

Gemeinsam mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Akteuren fordern wir eine eigenständige Kindergrundsicherung. Sie muss leicht verständlich, transparent und gerecht sein. Bei der Ausgestaltung orientieren wir uns am Modell des Bündnisses Kindergrundsicherung. Die Höhe fällt abgestuft aus. Beginnend bei 630 Euro für die ärmsten Kinder wird sie je nach Einkommenssituation bis auf 328 Euro abgeschmolzen. Das entspricht dem erhöhten Kindergeld, das wir für alle Kinder als Sofortmaßnahme fordern. Es wird einkommensunabhängig an alle Familien monatlich gezahlt. Ganzen Beitrag lesen »

Aus unserem guten Wahlprogramm: Gute Arbeit, gute Löhne – Demokratie gilt auch im Betrieb!

15. September 2021  Allgemein

Wir wollen eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard wieder sichert und vor Armut schützt. Das ist für viele Menschen die Grundlage für ein sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben. Forderungen, dass wer länger lebt, erst später in Rente gehen soll, weisen wir zurück.

Die Rente darf nicht über Kapitalmärkte »gesichert« werden – dann ist sie unsicher. Die Alterssicherung muss zu gleichen Teilen von Unternehmen und Beschäftigten finanziert werden. Noch im Jahr 2000 lag das Rentenniveau bei 53 Prozent, jetzt soll es bis auf 43 Prozent sinken. Das ist ein Programm der Bundesregierung für Altersarmut!

Wir wollen den Rentenabbau beenden und das Garantieversprechen der gesetzlichen Rentenversicherung wiederherstellen. Drei zentrale Maßnahmen sind der Einstieg:

Wir wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben. Das bedeutet in Geld: Wer derzeit die aktuelle Durchschnittsrente von 1.048 Euro bekommt, erhält dann 1.148 Euro, also knapp 100 Euro mehr im Monat. Das Rentenniveau von derzeit 48,4 Prozent (ohne Revisionseffekt) kann problemlos innerhalb einer Wahlperiode auf 53 Prozent angehoben werden. Das kostet Beschäftigte und Arbeitgeber*innen bei einem durchschnittlichen Verdienst von 3.462 Euro nur je circa 33 Euro mehr im Monat. Der Beitrag für eine private Riester-Rente (124 Euro) kann dafür entfallen. Durchschnittsverdienende hätten also 90,50 Euro mehr in der Tasche. Bei der Rentenanpassung stellen wir die Lohnbezogenheit wieder her. Ganzen Beitrag lesen »